Sonntag, 7. dezember 2008 7 07 /12 /2008 12:42

Unsere Gemeinde hat einen neuen Pastor... naja, eigentlich ist es nicht mehr meine Gemeinde. Ich lebe ja schließlich seit 2 Jahren in Osnabrück. Dennoch fühle ich mich nach wie vor sehr stark mit meiner Heimatgemeinde verbunden. Immerhin war sie 20 Jahre lang meine Gemeinde! Ich bin dort getauft und konfimiert worden und habe lange Jahre selbst dort gearbeitet - im Kindergottesdienst, in der Jugendgruppe, bei Andachten und auf Konfirmandenfreizeiten. Es war eine schöne Zeit!

An so etwas erinnere ich mich, wenn ich in der Kirche sitze, darauf warte, dass der Gottesdienst beginnt und den neuen Pastor feierlich einziehen sehe. Schon komisch wie die Zeit verging! Zwei Pastorenwechsel habe ich miterlebt. Naja, diesen ja nun nicht mehr so ganz, aber meine Mutter hält mich immer auf dem Laufenden und ich stehe noch immer in Email-Kontakt zu unserer lieben Diakonin.

Ganz fremd kam ich mir heute vor, als ich den neuen Pastor predigen hörte und auch als seine Frau mir die Hand gab und ich sie natürlich nicht erkannt habe - ich hatte sie schließlich vorher noch nie gesehen und sie trägt ja kein Schild auf dem "Frau Pastor" steht.

Zwei Monate lang war ich nun nicht mehr in der Heimat - soviel kann in so relativ kurzer Zeit passieren!

Schön war, dass mein Vater mit in die Kirche gekommen ist - ich wäre zwar auch alleine gegangen (da in meiner Familie leider kein fleißiger Kirchgänger ist), aber so war es noch schöner; vor allem, weil ich denke, er hat es nicht nur für mich, sondern auch für sich und Gott getan.

Ganz besonders gefreut habe ich mich außerdem noch über die fröhlichen Begrüßungen meiner alten Bekannten. So liebe und freundliche Worte! Etwa das "Welch Glanz in unserer Hütte!" unserer lieben, alten Küsterin oder aber das lachende "Hey, wer bist du? - Hab ich dir nicht gestern eine Email geschrieben?!" unserer Diakonin. Da geht man gleich noch lieber in die Kirche...

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Erstes Fazit des Tages: Ich sollte meine Eltern wieder öfter besuchen.

Zweites Fazit des Tages: Die kleinen Freuden sind manchmal die größten.

Drittes Fazit des Tages: Erinnerungen kann einem keiner nehmen.

von engelinchen - veröffentlicht in: Aus dem Leben - Community: Momente des Lebens
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Über diesen Blog

  • : 4.12.2008
  • : Ich versuche hier eine Art Tagebuch zu schreiben (was nicht automatisch bedeutet, dass ich JEDEN Tag etwas Neues zu erzählen habe...) - Gedanken über mein Leben, meine Umgebung, die Liebe und nicht zuletzt Jesus Christus und Gott.

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  • : engelinchen
  • through angels eyes
  • : weiblich
  • : 15.07.1986
  • : Osnabrück

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